Qualifikationen / Lizenzen


In der Fitnessbranche gibt es viele Ausbildungsanbieter. Das führt zu Qualitätsunterschieden. Je nachdem bei welchem Anbieter man seine Lizenzen macht, benötigt man mehr oder weniger Wissen, um eine Lizenz zu erhalten.

Meine Lizenzen habe ich an der IST-Hochschule in Düsseldorf erworben. Die Hochschule und ihre Qualität ist deutschlandweit anerkannt.

Im Folgenden erkläre ich kurz, was hinter den einzelnen Lizenzen steckt.


Fitnesstrainer-B-Lizenz

Die Fitnesstrainer-B-Lizenz ist aus meiner Sicht das absolute Minimum an Grundlage für Fitnesstrainer. Man erlernt die Grundlagen der Physiologie und der Trainingslehre. Das heißt: Mit Bestehen der Lizenz kann man den Aufbau des Bewegungsapparates mit den wichtigsten Knochen, seinen Gelenken und den wichtigsten Muskeln und ihren Funktionen. Außerdem lernt man das Herz-Kreislauf-System und die Atmung kennen.

Die Trainingslehre umfasst die Trainingsprinzipien, auf die ein erfolgreicher Fitnessplan aufbaut. Regelmäßigkeit, Dauerhaftigkeit, progressive Belastungssteigerung sind einige davon.

Medizinischer Fitnesstrainer-A-Lizenz

Diese Lizenz geht weit über die normale B-Lizenz hinaus. Bei der Medizinischen Fitnesstrainer-Lizenz lernt man, Kunden mit den verschiedensten Erkrankungen und Verletzungen zu trainieren. Man lernt Do´s und Dont´s der Krankheitsbilder, ihre Risikofaktoren und Entstehung und wie man bei Verletzungen schnellstmöglich wieder auf das alte Leistungsniveau kommt. Die Fallbeispiele gingen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und Arteriosklerose über Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD bis hin zu Diabetes, Übergewicht und neurologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Morbus Parkinson oder Epilepsie. Bei den orthopädischen Krankheitsbildern kamen von Kreuzbandrissen, Meniskusverletzungen über Sehnenabrisse, künstliche Gelenke bis zu Erkrankungen der Wirbelsäule, wie Instabilität, Skoliose, Kyphosen und Verletzungen des Schultergelenkes, wie das Impingementsyndrom, alles dran. Auch andere Verletzungen des  Bewegungsapparates, wie Osteoporose und Arthrose wurden besprochen.

Personal-Training-A-Lizenz

Bei dieser Lizenz hat man neben bürokratischem Wissen alles zum 1:1 Training vermittelt bekommen. Man hat neue Trainingsmethoden, wie das Manual Resistance Training und Assisted Stretching (das mit den Handtüchern), erlernt und verinnerlicht. Man wurde dafür sensibilisiert, wann man mit seinen Kunden auf Grund von Krankheit oder Stress ruhiges oder sogar kein Training durchführen soll. Diese so genannten Yellow- oder Redflags zu erkennen und dementsprechend zu handeln gehört genauso zur Verantwortung des Personal Trainers, wie Dich als Kunden an seine Ziele zu bringen.

Sporternährung-B-Lizenz

Von den Grundlagen der Ernährung bis hin zu sportartspezifischen Ernährungsplänen wurde alles besprochen. Neben dem Erlernen der Grundlagen und der Ausrechnung des Kalorienbedarfes, wurde auch auf das richtige Vorgehen im Beratungsgespräch und die Besonderheiten verschiedener Ausgangsproblematiken eingegangen. Vor allem dieser Teilbereich der praxisbezogenen Fortbildung hat mir geholfen mein Wissen auch verständlich vorzutragen. Denn viel zu Wissen und dieses Wissen verständlich weitergeben sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Shiatsu-Massage

Die Fortbildung zum Shiatsu-Wellnessmasseur habe ich an den Paracelsus Schulen für Heilpraktiker gemacht. Nach der theoretischen Einführung woher Shiatsu eigentlich kommt und wie es auf den Körper wirken soll, ging es schnell ans praktische Üben. Die neuen Handgriffe und Massagetechniken wurden geprobt und mussten immer wieder in längere Massagesequenzen untergebracht werden, damit wir neben dem Zeitmanagement auch ein Gefühl für die Bedürfnisse unserer Kunden bekommen.


Kostenloses und unverbindliches Erstgespräch vereinbaren: